Bürgeraktion Hilden

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Mit Fahrbahnverschwenkung Tempo drosseln!

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05.01.2012
Zur Verkehrssituation auf der Elberfelder Straße

 -Ratsherr Ludger Reffen  bemerkt zur Diskussion um notwendige Maßnahmen nach dem tödlichen Unfall auf der Elberfelder Straße:

 „Selbstverständlich, angesichts eines Unfalls mit Todesfolge muss der Stadtentwicklungsausschuss in der nächsten Sitzung die Verkehrssituation auf der Elberfelder Straße im Bereich Kesselsweier unter die Lupe nehmen“, ist Ratsmitglied Ludger Reffgen überzeugt.

Dabei müsse der gesamte Streckenabschnitt der B 228 zwischen dem Wanderweg zum Jaberg und der Stadtgrenze zur Diskussion stehen. Unabhängig davon könne die Verwaltung aber bereits jetzt unverzüglich tätig werden, bevor es zu noch mehr Unfällen kommt. Da Schilder nur eine mäßige Wirkung hätten, gehe es jetzt darum, sowohl die Stadt Haan als auch den Landesbetrieb Straßen für wirksame Maßnahmen zu gewinnen.

Reffgen: „Nur wenn die Autofahrer gezwungen werden, auf die Bremse zu steigen und das Tempo zu drosseln, wird sich an der Stelle etwas ändern.“ Dies werde nur möglich sein, wenn die so genannte ‚freie Strecke’, die zum Schnellfahren einlade, möglichst beidseitig im Gefahrenbereich unterbrochen werde – zum Beispiel durch eine Verschwenkung der Fahrbahn.

Reffgen weist darauf hin, dass es eine ähnliche Regelung – allerdings nur einseitig stadteinwärts – bereits in Höhe des Ortseingangsschilds Hilden auf der Elberfelder Straße gebe. Eine ähnliche verkehrslenkende Maßnahme im Bereich Kesselsweier käme dort nicht nur den die Fahrbahn querenden Wanderern und Reitern zu gute.

Nach seiner Einschätzung könnten davon gleichzeitig auch Autofahrer profitieren, die vor allem als Linksabbieger den Parkplatz am Jaberg ansteuern, oder ihn verlassen und auf die Elberfelder Straße einbiegen. Gleiches gelte für die Straße Kesselsweier.

Reffgen: „Wer hier die Geschwindigkeiten falsch einschätzt und noch mit seinen Gedanken in der Natur ist, verursacht unweigerlich ein Ausweichmanöver, für das die Fahrbahnbreite nicht immer ausreicht.“

Wichtig sei es jetzt, so Reffgen „ein Zuständigkeitsversteckspiel bei den beteiligten Ämtern und Behörden zu verhindern, bei dem am langen Ende gar nichts passiert“. Deshalb müsse Hilden die Initiative ergreifen und auf die Stadt Haan zugehen, damit beide Städte gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen in einer konzertierten Aktion eine praktikable Lösung abstimmen. Die Bürgeraktion werde die Verwaltung im Stadtentwicklungsausschuss um Stellungnahme bitten.

 
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